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Veranstaltungsberichte
MEIN KIND SÜCHTIG? – NIEMALS!!!
KINDER STARK MACHEN – ZU STARK FÜR DROGEN.
„ Eltern können am wirksamsten ihre Kinder davor schützen, süchtig zu werden, wenn diese noch gar nicht aktuell gefährdet sind. Kinder, die sich in ihren Familien sicher und geborgen fühlen, die ermutigt werden, selbstständig zu handeln, sind zu stark für Drogen“, so Carsten Theile von der Drobs in Hannover. Auf der gemeinsamen Veranstaltung von Ökumenischen Forum, dem Verein für Erziehungs- und Lebensfragen, der Suchtberatungsstelle der Caritas und dem Kinderschutzbund waren sich Referent und Anwesende einig, die Ursachen für eine Suchtgefährdung liegen meistens schon in der Kindheit. Sucht hat viele Gesichter, aber immer steht der unbefriedigte Wunsch nach Zuwendung und Wohlbefinden dahinter. Wer also die Bedürfnisse von Kindern kennt, nachempfinden kann, und ernst nimmt, hat schon viel getan, Süchten vorzubeugen. Einige Signale, um zu erkennen, ob ein Jugendlicher Sucht gefährdet ist, wurden in einer sehr anregenden Gesprächsrunde herausgearbeitet: Passivität, mangelndes Selbstvertrauen, Konflikten ausweichen, überzogene eigene Leistungsanforderungen und Schwierigkeiten, Kontakt zu finden. „Bleiben Sie im Gespräch mit Ihren Kindern! Finden Sie gemeinsam Regeln des Zusammenlebens! Machen Sie Lust auf Leben!“ empfahl Theile. „Und lassen Sie sich beraten, bevor das Kind der Sucht verfallen ist“, ermunterte Anja Schäfer von der Suchtberatungsstelle der Caritas in Garbsen, Am Osterberge 1. (Horst Oelze)
"Integration - keine Einbahnstraße": Veranstaltung mit der KAB am 30. September 2010 zur interkulturellen WocheFür das Miteinander ist Geduld gefragtExperten diskutieren beim Ökumenischen Forum der Kirchen über den Stand der Integration in Garbsen
In Sachen Integration ist Garbsen an vielen Stellen dabei, die lange versäumten Hausaufgaben zu erledigen. Doch zu tun bleibt für jeden noch genug.
VON SVEN SOKOLL GARBSEN. Jeder fünfte Garbsener hat einen ausländischen Pass, allein oder zusätzlich zum deutschen. „Integration ist in Garbsen deshalb tägliches Geschäft“, hat Gregor Branahl am Donnerstagabend im Pfarrheim St. Maria Regina in Berenbostel betont. Er moderierte eine Diskussion des Ökumenischen Forums. Die Stadtverwaltung bemüht sich vor allem im Jugendbereich darum, Chancengleichheit herzustellen. „Die Bildung ist der Schlüssel“, sagte Sozialdezernentin Iris Metge und präsentierte den rund 50 Zuhörern eine lange Reihe von Projekten, die dazu beitragen sollen. Im November will die Stadt anfangen, schon auf Familien mit Neugeborenen zuzugehen. Hebammen verteilen dann eine neu entwickelte Mappe mit Informationen. Über die erfolgreiche Rucksack- Sprachförderung im Kindergarten setzt sich die enger gewordene Begleitung bis hin zur Assistenz bei der Berufswahl fort. „Man braucht viel Mühe und Geduld“, sagt Efstathios Chytis, der Vorsitzende des Integrationsbeirats. Er ist vor allem dabei aktiv, die Kulturen einander nahezubringen. Kai Schiewek vom Nachbarschafsladen Neuland hat bei seinen Bemühungen auf dem Berenbosteler Kronsberg Schritte auf dem Weg zu gegenseitigem Respekt und Anerkennung registriert: „Langsam verbreitet sich, dass man sich im Viertel grüßt.“ Er sieht vor allem die Deutschen in der Pflicht, sich stärker für ihre Mitmenschen zu öffnen: „Viele Migranten wünschen sich, dass Deutsche viel mehr den Kontakt zu ihnen suchen.“ Auch Hedwig Mehring von der Caritas betonte: „Wir sind die Integrationsverweigerer, wenn wir zum Beispiel ausländische Bildungsabschlüsse nicht anerkennen und Professoren so bei uns in der Dönerbude arbeiten müssen.“ Damit widersprach sie deutlich den heiß diskutierten Thesen des ehemaligen Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin. Die Sicht einer Migrantin auf diese Diskussion stellte Filiz Aktar dar, die mit türkischen Müttern arbeitet und sich im Frühstücksprojekt Help engagiert: „Es ist für uns auch nicht leicht. Die Frauen wissen oft nicht, wie sie sich verhalten müssen.“ Sie wünscht sich, dabei Brücken bauen zu können. Aus der Leine-Zeitung vom 2. Oktober 2010
„Damit ihr Hoffnung habt!“ - Ökumenischer Vortrags- und Diskussionsabend am 22. April 2010
"Frei sein... Das Menschenbild des PaulusEinen besonderen Blick auf den Freiheitsbegriff des Völkerapostels Apostels in all seinen Facetten hat die protestantische Theologin Prof. Dr. Gudrun Guttenberger, in ihrem Vortrag am 16. April in der Willehadi-Gemeinde geworfen.Frau Dr. Guttenberger ist Professorin für biblische Theologie und Religionspädagogik an der Evangelischen Fachhochschule Hannover
"Freut euch allezeit!" (Phil 4,4) - Paulus, der Lebemensch
Abschied von Dirk GniesmerIm Dezember trat Pastor Dr. Dirk Gniesmer eine neue Stelle in Rinteln an. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Willehadi-Kirche wurde der Mitbegründer des Ökumenischen Forums am Dritten Advent verabschiedet. Wir sagen ein herzliches Dankeschön für seine prägende Mitarbeit und wünschen Gottes Segen für die neue Tätigkeit. weiter...
Interkulturelle Vielfalt beim Lichterfest der Kulturen
Bonhoeffer-Oratorium: Emotionale Aufführung beeindruckt in der Willehadi-Kirche
Theaterstück macht betroffen - "Das Leben riskieren" stellt Dietrich Bonhoeffer vor
Begegnung mit der Serbisch Orthodoxen Kirche
Das ökumenische Forum war zu Gast im serbisch-orthodoxen Kirchenzentrum und nahm teil an der Vesper vom Vorabend des Patronatsfestes des Heiligen Sava. Im anschließenden Gespräch mit Pfarrer Pejic und Diplomtheologe Mathias Borchert erfuhren die Teilnehmer viel über die Spiritualität der serbisch-orthodoxen Kirche und auch über den Gemeindepatron, den Heiligen Sava. Weiter... Erzpriester Milan Pejic von der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Hannover war bereits am 19. April zu einem Vortrag in Marienwerder und informierte über die Situation seiner Kirche auf dem Balkan und in Deutschland siehe Bericht.
Ein Trialog der Religionen:Jehoshua ben Joseph - eine interreligiöse Weihnachtsgeschichte |
"Abend der Zehn Gebote" am 16. März 2006Ein besonders interessanter Abend war die Veranstaltung des "Ökumenischen Forums" am Donnerstag, 16. März 2006 in Willehadi. Über die Bedeutung der Zehn Gebote diskutierten Gäste aus Kirche und öffentlichem Leben. Auf dem Podium hatten Superintendentin Gisela Fähndrich, Rolf Dölle (didaktischer Leiter der IGS Garbsen), Propst Klaus Funke, Bürgermeister Wolfgang Galler und Harald Zimbehl (Richter) Platz genommen. Pastor Dirk Gniesmer und Pastoralreferent Gregor Branahl führten durch das Gespräch. Ob verkaufsoffene Sonntage, Gewalt in den Medien oder Achtung vor religiösen Gefühlen im Zusammenhang mit dem Karikaturenstreit: Viele Themen wurden angeschnitten und mit den Zehn Geboten in Verbindung gebracht, wodurch die bleibende Aktualität des Dekalog immer wieder deutlich wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Talkshow durch die Sängerin Anna Jursch (Foto), am Klavier begleitet von Anja Mohr. Das Duo begeisterte das Publikum im voll besetzten Saal mit gefühlvoll bis energiegeladen vorgetragenen Gospels, Spirituals und Jazznummern, die passend zur Thematik ausgewählt waren.
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| Engagiert diskutierten auf Einladung des ökumenischen Forums Garbsen der Caritasdirektor der Diözese Hildesheim, Hans-Jürgen Marcus, und Sozialamtsleiter Klaus-Jürgen Herrmann am Dienstag, 8. November in der Silvanuskirche. Bei der öffentlichen Debatte um Armut in Deutschland gehe es viel zu oft um Schlagworte wie "Sozialmissbrauch" und "Drückeberger", statt um die zunehmende Verarmung besonders von allein Erziehenden, Familien mit 3 und mehr Kindern und Migranten, kritisierte Dr. Hans-Jürgen Marcus, der auch Sprecher der Nationalen Armutskonferenz ist. Dieser Organisation gehören neben Vertretern der großen Wohlfahrtsverbände auch Gewerkschaften, Kirchen und kleinerer Selbsthilfe- und Sozialorganisationen angehören. Nicht die Arbeitslosen seien das Problem, sondern die Arbeitslosigkeit. Armut sei eine "Verletzung von Grundrechten". Marcus berichtete über werdende Mütter, die von den ARGEn aufgefordert wurden, sich kleinere und günstigere Wohnungen zu suchen. "Es funktioniert noch nicht viel in den ARGEn, aber die Bescheide über Wohnungsanpassungen, die schickt man raus - im Landkreis Hildesheim allein 2.900 Fälle", kritisierte Marcus. Er forderte auch, dass der Regelsatz für die Grundsicherung zukünftig von einer unabhängigen Expertenkommission festgelegt werden solle. Das heutige Niveau sei "nicht bedarfsdeckend". 345 Euro stehen einer auf Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II angewiesenen Person für Essen, Trinken, Kleidung, Haushaltsgegenstände, Weihnachtsbeihilfe zu - ohne Wohn- und Heizkosten. In einem "Hauruckverfahren" sei dieses in Deutschland geltende so genannte soziokulturelle Existenzminimum festgelegt worden - nicht etwa im Bundestag sei dieser sensible Punkt entschieden worden, sondern im "stillen Kämmerlein" des Kabinetts. Er forderte ein "nachhaltiges System von Kombilöhnen" und den Ausbau des zweiten Arbeitsmarktes. | ![]() Hans-Jürgen Marcus |
Klaus-Jürgen Herrmann, Sozialamtsleiter der Stadt Garbsen, belegte die Situation der von Arbeitslosigkeit und Armut betroffenen Menschen in Garbsen anhand konkreter Zahlen. So sorge der hohe Anteil von Einwohnern mit Migrationshintergund die Arbeitslosenquote ansteigen. Schwer zu vermitteln sieht Herrmann allerdings die Forderung nach höheren Transferleistungen. "Unsere Mitarbeiter im Sozialamt fragen sich, warum ein Arbeitsloser mit zwei Kindern unterm Strich das gleiche Einkommen zur Verfügung hat wie sie." Der Anreiz zu arbeiten sei manchmal zu gering. Das größte Problem sehe er aber in der mangelnden Bildung. Dagegen müsse beispielsweise die Kindergartenpflicht gesetzt werden.
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Islam-Expertin gibt Einblick in die Gefühlswelt der Frauen
Hamideh Moahagheghi referiert in der Willehadi-Gemeinde
Die renommierte Islamwissenschaftlerin Hamideh Mohagheghi hat auf Einladung des ökumenischen Forums im Gemeindehaus der Willehadi-Gemeinde über das Leben als Muslima in Deutschland referiert. Die studierte Juristin lebt seit 25 Jahren in Deutschland und arbeitet in verschiedenen Arbeitskreisen zum interkulturellen und interreligiösen Dialog. Das Netzwerk HUDA für islamische Frauen, dessen Vorsitzende sie ist, hat sie mit begründet. In ihrem Vortrag gab sie einen Einblick in die Gefühlswelt islamischer Frauen. "Religion gewinnt unter den Migranten zunehmend an Bedeutung. Viele Frauen fühlen sich nicht mehr als Türkin, Perserin oder Ägypterin, auch nicht richtig als Deutsche, aber als Muslimin", sagte Mohagheghi. Die sichtbare Zugehörigkeit zur Religion setze die Frauen häufig pauschalen Verdächtigungen und Urteilen aus. Oft werde das Bild der fundamentalistschen Religion mit dem Islam gleich gesetzt. Es sei wichtig, Frauen nicht das gesellschaftliche Miteinander zu verwehren, nur weil sie ein Kopftuch trügen. (Sabrina Friedrich in der Leine-Zeitung")
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![]() Nach der Veranstaltungen mit Hamideh Mohaghegi (links) diskutierten einige Teilnehmerinnen noch engagiert weiter. |
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| Einen lebendigen Einblick in jüdische
Denkweisen verschaffte Landesrabbiner Dr. Henry Brandt (Augsburg) den fast 60
Zuhörern in St. Maria Regina. In der Einleitung hatte Pastor Dr. Dirk Gniesmer von der Willehadi-Gemeinde gefragt, wie die Rede vom "auserwählten Volk" zu verstehen sei, da ja auch die Kirche sich als "Volk Gottes" bezeichne - wenn auch die unverbrüchliche Treue Gottes zu Israel für die Christen bestand hat. Aufgabe des Judentums sei es, die Weisungen Gottes zu den Völkern zu bringen, erklärte Brandt. Und deren wesentliche Zielrichtung sei ein Leben in Gerechtigkeit und Frieden. Alle drei großen monotheistischen Religionen sollen auf jeweils ihre Weise diesen Auftrag erfüllen. Brandt verglich diese mit drei Bäumen, die in dem selben Boden wurzeln, aber an unterschiedlichen Standorten ihre eigene Gestalt entwickelt haben. Die unterschiedlichen Bräuche und Rituale hätten dem Judentum geholfen, über die Jahrhunderte ihre Identität durch Zerstreuung und Unterdrückung hindurch zu bewahren. Auf den Konflikt im Nahen Osten angesprochen, erklärte Brandt, dass das Judentum zum "heiligen Land" Israel eine innige Beziehung hat. Es sei aber nicht möglich, daraus territoriale Ansprüche herzuleiten. Für den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern müssten politische Lösungen gefunden werden, wobei Religion dabei nicht missbraucht werden dürfte. Für Brandt war der Abend im Rahmen des Ökumenischen Forums fast ein "Heimspiel": Er war viele Jahre lang Landesrabbiner in Hannover. |
Landesrabbiner Dr. Henry Brand wird von Pastor Dirk Gniesmer (links) und Pfarrer Benno Nolte (rechts) in die Mitte genommen. |
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"Was soll eigentlich noch diese Trennung in evangelische und katholische Kirche?", dieser Frage begegne er oft, berichtete Pfarrer Christian Voigtmann von der Silvanus-Gemeinde am Dienstag auf einer Veranstaltung des ökumenischen Forums. Unter der Leitung von Gregor Branahl, Pastoralreferent der katholischen St. Raphael-Gemeinde, und Pfarrer Voigtmann diskutierten Christen mit Stadtsuperintendent Wolfgang Puschmann und Propst Klaus Funke in der Silvanuskirche über Möglichkeiten ökumenischer Zusammenarbeit. "Es ist mehr möglich, als wir denken", lautete der Titel der Veranstaltung. Ein Streitpunkt war das Abendmahl. Ist auch vieles ähnlich, bestehen doch theologische Unterschiede. "Es schadet nicht, wenn wir anderer Meinung sind. Es muss darum gehen, zu verstehen, was der andere glaubt", so Puschmann. Diese Ansicht teilte auch Funke. "Warum müssen wir eigentlich gemeinsam das Abendmahl feiern?" Vielleicht gehe es um die "Befreiung von einem ökumenischen Leistungsdruck". Oder wie ein Zuhörer sagt: Sie können sich ruhig weiter streiten. Ich fühle mich in beiden Gemeinden wohl." |
![]() Wolfgang Puschmann, Stadtsuperintendent und Propst Klaus Funke, Regionaldechant mit Gastgeber Pastor Christian Voigtmann. |
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Das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft verläuft nicht spannungsfrei. Gerade, wenn in bestimmten Stadtteilen größere Anteile der Bevölkerung aus Zuwanderern bestehen und verschiedene Kulturen aufeinander stoßen. Die Kirchengemeinden in Garbsen versuchen mit verschiedenen Einrichtungen, diesem Umstand Rechnung zu tragen: Dazu gehören die Sozial- und Migrationsberatung des Diakonischen Werkes, die Jugendsozialarbeit der kath. Kirche im "Mars-Point" (St. Raphael) oder das jüngstes Projekt, an dem die Gemeinden in Berenbostel beteiligt sind, der "Nachbarschaftsladen Neuland" auf dem Kronsberg. Gabriele Erpenbeck, Ausländerbeauftragte des Landes Niedersachsen, lieferte in ihrem Referat wichtige Hintergrundinformationen über Wanderungsbewegungen in Niedersachsen und über verschiedene Aspekte der Integration von Zuwanderern, speziell auch von Kindern und Jugendlichen. In einer anschließenden Diskussion mit den knapp 50 Teilnehmern wurde deutlich, dass Integration keine einseitig zu erbringende Leistung von Ausländern ist, sondern ein Prozess, der von allen Beteiligten geleistet werden muss. Keine Gesellschaft ist statisch, sondern verändert sich - mit oder ohne Bevölkerungsbewegungen, die es schon immer in unserem Land gegeben hat . Aufgabe gerade der Kirchen sei es, gemeinsames kulturelles Lernen zu ermöglichen. Dazu gehöre neben der Offenheit, die anderen anzuerkennen auch das Bewusstsein für die eigenen kulturellen Werte. Frau Erpenbeck äußerte vor dem Hintergrund dramatischer Traditionsabbrüche die Vermutung, dass viele Ängste, die daraus resultieren, "dass man selbst nicht mehr weiß, wo man herkommt", auf die Fremden projiziert würden. |
![]() Gabriele Erpenbeck
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Bericht vom Forums-Abend am 11.11.2004 in St. Raphael:
"Wenn ich gewusst hätte, was alles möglich ist!"
| Viele Menschen haben nach dem Verlust eines
Menschen das Gefühl, dass sie gerne mehr selbst getan hätten - für sich,
für den Verstorbenen, für andere Trauernde. Manche
Entscheidungen werden bereut, weil Zeit, Informationen und
Unterstützung fehlen. Oft wird dann gedacht: "Wenn ich das
gewusst hätte..."Cordula Caspari, Kulturwissenschaftlerin
aus Bremen und freiberufliche Bestatterin gab Anregungen für eine
persönliche Gestaltung des Abschieds.
Organisatoren und Teilnehmer des "Ökumenischen Forums" im Gespräch über Bestattungskultur und Trauerbegleitung. Lesen Sie auch den Artikel der "Leine-Zeitung" über diesen Abend. |
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